Weinkeller

Unsere Weine werden auf zwei Etagen – im Kelterraum und im Gewölbekeller – vergoren. Dies geschieht überwiegend kalt vergoren, d.h. bei Temperaturen um die 17 Grad Celsius, um die Aromen der Weine nicht in der Gärung ausgasen zu lassen. Im Jahr 2003 habe ich mir im Kelterraum einen neuen Keller mit Kühl- und Füllanlage bis hin zum Plattenwärmetauscher eingerichtet. Dass ich mir mit dem neuem Keller einen meiner Träume erfüllt habe, bedeutet auch eine schonendere Bearbeitung der Weine. Aller Anfang guter Weine liegt in der sorgfältigen Arbeit im Weinberg. Neben regelmäßiger Bodenbearbeitung mit Begrünung der Rebgassen zur verbesserten Humus- und Nährstoffversorgung der Reben sind ein strenger Ertragsschnitt zur Ertragsbegrenzung und Qualitätsverbesserung sowie nützlingsschonende Pflanzenschutzmaßnahmen für mich eine Selbstverständlichkeit.

Weinpresse mit Küferin

Weinpresse mit Küferin

Die Sache mit dem Holzfass

Da Barriquenoten bekanntlich Geschmackssache sind, achte ich stets darauf, dass die Fruchtaromen des Weines von den Tanninen des Fasses getragen und nicht überlagert werden. Im Barrique werden nur die Moste vergoren, zu denen später die Aromenwelt des Barriquefasses auch wirklich passt. Dazu eignet sich vor allem der Spätburgunder, aber auch der Weißburgunder und der Grauburgunder sowie der Traminer.

Es werden für unsere Rotweine mmer wieder neue Barriquefässer gekauft, drei Jahre sidn diese dann für unsere besten Weine in Benutzung.

Es werden für unsere Rotweine immer wieder neue Barriquefässer gekauft, drei Jahre verwenden wir diese Fässer dann, um unsere besten Weine darin aus zu bauen.

Und so kommen die Trauben in den Keller

Zum Höhepunkt im Weinjahr, der Weinlese, bekommt unsere Weingutsmannschaft Unterstützung von Freunden und Gästen, die einfach Lust haben, ein mal mit  Trauben zu lesen. Da es dann schon herbstlich ist, besteht die Kunst für einen gelungenen Wein darin,  genau den richtigen Erntezeitpunkt abzupassen. Hierbei ist für jede Rebsorte der Lesetermin  abhängig vom Zucker- und Säuregehalt, dem Reifegrad der Trauben sowie vom Wetter. Nach der Lese und dem Maischen bleibt meist noch Zeit für eine fröhliche, herbstlich geschmückte Festtafel, um alle Helfer mit einem zünftigen Essen und auch mit Wein oder Federweißern wieder zu stärken.

Weinlese Abschluss 2012

Weinlese Abschluss